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Stadtschützenfest Mönchengladbach

Zwei Tage Stadtschützenfest

Gutes Essen, leckeres Altbier, schönes Brauchtum
Der Alte Markt zeigt sich am ersten Wochenende im September (Samstag, 4. September und Sonntag, 5. September 2010) von seiner gemütlichen Seite: Die Schützen ziehen auf, bringen alte Trachten mit und Volksfeststimmung, wie sie früher einmal war und heute noch beliebt ist. Budengassen und Stände, Spaßmacher und Musikanten sorgen am Samstag, 4. September und Sonntag, 5. September, für ein wenig Jahrmarktatmosphäre. Das alles beim Stadtschützenfest, das 150 Jahre Tradition hat und seit seiner Wiederbelebung vor einem Vierteljahrhundert stetig wachsenden Zulauf vorweisen kann. Erwartet werden bis zu 50.000 Marktgäste, die neugierig, hungrig und schaulustig sein sollen: Alle drei Bedürfnisse wollen die gastgebenden Schützen erfüllen.

Wenn die Bruderschaften auch auf Altbewährtes setzen, alles beim alten lassen sie nicht. So hat ihr Stadtschützenfest längst Stadtfestcharakter, geht's beim "Treffpunkt Kapuzinerplatz" locker und lustig zu (Festsamstag und Festsonntag, 11 bis 22 Uhr). Tradition ist für die Gastgeber alles, was man kennt und liebt und nicht verstaubt ist.

Das sind die Oldies von Abba, Beatles und Zappa ebenso wie Schützenfolklore und die Geheimnisse von Tausend-und-einer- Nacht. Und zur unterhaltsamen Bühnen-Show zapfen die Festwirte heimisches Altbier an und servieren Deftiges und Kulinarisches: Treffpunkt Kapuzinerplatz.

Historisch sind die Trachten und Uniformen der Schützen, die sich am ersten Wochenende im September auf dem Alten Markt zu Umzügen und Parade sammeln. Am Festsamstag, 4. September geht's mit dem Königsschuss los, ermitteln die Bruderschaften unter bis zu 39 Kandidaten um 15 Uhr beim Vogelschuss auf dem Kapuzinerplatz ihre neue Majestät.

Das Schützenprogramm am Festsonntag, 5. September, beginnt mit der Krönungsmesse um 14 Uhr im Münster. Danach ziehen 2.500 Schützen und Musikanten (zwölf Musikkapellen blasen den Marsch) durch die Innenstadt und zur Parade, die um 16 Uhr am Alten Markt ist. Die Marscherlaubnis gibt Oberbürgermeister Norbert Bude, ohne dessen Ja-Wort General Klaus Schnock nicht antreten lässt. Ehren-OB Heinz Feldhege hat an diesem zweiten Festtag seine offizielle Arbeit schon hinter sich. Er darf zur Eröffnung das Freibierfass anschlagen und zuprosten.

Die Schützen aber müssen marschieren, erst den Berg hinab und dann wieder hinauf. Nur der König geht nicht zu Fuß. Er lässt vorfahren, sitzt in der Kutsche. Stehen dürfen die Zuschauer, von denen bei gutem Wetter allein bei der Festparade am Sonntag, 5. September, 16 Uhr, gut 20.000 am Alten Markt erwartet werden.

 

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Grußwort zum Stadtschützenfest 2010

HOCH SOLL ER LEBEN
Frohsinn und Jubel gehören einfach dazu, wenn Schützen feiern. Und das hat gute Gründe. Denn so ein Schützen-Fest bietet vielfach Anlass und Gelegenheit, sich mal richtig zu freuen. Der König freut sich und strahlt oftmals mit der Sonne um die Wette. Die Königin ist mächtig stolz - auf ihren Mann und ihr schönes Ballkleid. Die Schützen im Regiment prosten sich kräftig zu: Reichlich Freibier ölt die Kehlen ... Und manch kleiner Schützen-Nachwuchs ist froh und glücklich, weil es Kirmesgeld gibt! Das Popcorn schmeckt und Karussellfahren macht richtig Spaß.
So ist das bei jedem Schützenfest in Stadt und Land. Auch beim Gladbacher (Stadt-)Schützenfest am 5. September! Hier freuen sich 2.500 Schützen und Musikanten auf ausgelassene Feststimmung in bester Gemeinschaft. Das traditionelle große Bruderschaftstreffen am ersten September-Wochenende in der Oberstadt ist für Tausende Brauchtumsfreunde ein besonderes Ereignis, das mit Parademarsch am alten Markt und Feldlager am Kapuzinerplatz lockt. Ein Hoch auf unsere Stadt, deren gute Sitten und Gebräuche!

Hochleben lassen wollen Schützen und Gäste zunächst einmal ihren Bezirkskönig, der am Festsamstag (14.30 Uhr) beim Vogelschuss auf dem Kapuzinerplatz ermittelt und später umjubelt wird. Den frommen Hochgesang - sozusagen das "Gott sei Dank" am Festsonntag bei der Krönungsmesse im Münster (14.00 Uhr) - haben sich die mannhaften Sänger aus Holt vorgenommen.

Einen Hochgenuss anderer Art bieten bei der Schlemmermeile am Kapuzinerplatz die Kirmes-Köche, die zum "perfekten Dinner", von 11.00 bis 22.00 Uhr, mit Curry-Wurst, Backfisch und Reibekuchen bitten. Hoch zu Ross schließlich reitet Oberbürgermeister Norbert Bude bei Festzug und Parade (16.00 Uhr) dem Regiment voran, gefolgt von Kaiser-Wilhelm-Double Michael Schroeren und einer hochkarätigen Gruppe prominenter Gladbacher Bürger, die zu Pferd und in Kutschen Gladbach vor 100 Jahre nachspielt und an die Errichtung des Wasserturms vor 100 Jahren erinnert.

Der gastgebende Bruderrat ist aus Erfahrung zuversichtlich, dass seine Einladung zum Mitfeiern gern angenommen wird. Gerade in Krisenzeiten verkünden die Bruderschaften, braucht der Mensch Freunde, die Freude schenken. Und so sollen die frohen Stunden mit Folklore und rheinischer Fröhlichkeit jeglichen Trübsinn vertreiben. 39 Bruderschaften und Vereine stehen für ein freudiges Miteinander.

Und dieses grundlegende Versprechen, füreinander da zu sein, wollen die Schützen am 5. September auch den kleinsten Besuchern nahe bringen! Dafür ist der Schützen-Willi da. Das neue Maskottchen der Bruderschaften im Gladbacher Land soll mit seinen frechen roten Haaren, den blauen Augen, mit Schützenhut und grüner Jacke, als Sympathieträger für die Tradition werben und nicht nur die Kinder begeistern.

Die Losung zum großen Stadtschützenfest in der Gladbacher Oberstadt ist so kurz wie herzlich: "Hoch soll er leben"! Er? Na, der König, der Schütze - jeder Gast. Fühlen wir uns also angesprochen! Am 5. September - nach altem Brauch am alten Markt.
HORST THOREN
Bezirksbundesmeister

 

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Hinweis: Vorstehende Texte wurden dem Internet-Auftritt des Bruderrates im "Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften Bezirksverband Mönchengladbach, Rheydt, Korschenbroich e.V." entnommen und mit freundlicher Genehmigung des Bezirksbundesmeisters Horst Thoren veröffentlicht.